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Schöne Bescherung! | Angebot vom Museum in Mansfeld12. November 2017

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt | Museum Luthers Elternhaus in Mansfeld

Schöne Bescherung! … oder warum Martin Luther das Christkind erfand!

Termin: 27.11.-20.12.2017 • Dauer: 120 Minuten • Alter: 5-12 Jahre • Kosten: 4,00 € p.P.

Weihnachtsmann oder Christkind? Nikolaus oder Knecht Ruprecht? Kaum ein anderes Fest kennt so viele Traditionen und Bräuche rund um das Thema Schenken und Dekoration wie das Weihnachtsfest. Zunächst brachte der Heilige Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. Mit Martin Luthers Reformation änderte sich dieser Brauch: Geschenke bescherte nun das Christkind am Heiligabend, dem 24. Dezember. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie der Reformator vor 500 Jahren das Weihnachtsfest feierte. Wie schmückte man damals das Haus? Warum gab es plötzlich ein Christkind als Gabenbringer? Im Anschluss an die Führung basteln wir historischen Baumschmuck.

Hinweis: Das Angebot kann auch in Kombination mit dem Adventsprogramm auf Schloss Mansfeld gebucht werden. Dort findet eine leckere Weihnachtsbäckerei mit anschließendem Stegreif-Theater zur Weihnachtsgeschichte statt.

Anmeldung: bildung.mansfeld@martinluther.de oder telefonisch unter 034782/9193812 oder 034782/9193810

Wir freuen uns auf Euch!

Schöne Bescherung

Foto-Kalender | Schloss Mansfeld 201830. September 2017

Kalender 2018 - TitelblattKalender 2018 - Übersicht

Es gibt ihn wieder! Den beliebten Schloss-Kalender!

Die druckfrische Ausgabe unseres Kalenders für das kommende Jahr 2018 finden Sie ab sofort in unserem Kiosk im Schloss-Café Wächterstube.

Hier finden Sie die Öffnungszeiten unseres Cafés.

Auch viele Kleinigkeiten zum aktuellen Lutherjahr oder der Mansfelder Schlossgeschichte gibt es in unserem Café. Ebenso eine Ausstellung zur bewegten Geschichte dieser alten Mauern. Und nicht zuletzt frischen Kuchen und eine duftende Tasse Kaffee.

Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

 

Weihnachtsmarkt zum 2. Advent30. September 2017

Erleben Sie das zweite Adventwochenende auf dem festlich geschmückten Schlosshof von Mansfeld. Mit Glühwein, Weihnachtsgebäck, altem Handwerk und weihnachtlichen Buden.

Stimmen Sie sich ein auf das nahende Fest oder stöbern Sie noch nach einem kleinen Geschenk für Ihre Lieben z.B. den beliebten Foto-Kalender “Schloss Mansfeld 2018”.

Samstag, 09.12.2017   13:00-20:00 Uhr

Sonntag, 10.12.2017   13:00-18:00 Uhr

Weihnachtsmarkt 2017

 

Heiligabend | Gottesdienst zur Christnacht17. September 2017

heiligabend-plakat-2016

Gottesdienst zur Christnacht an Heiligabend (24.12.2017) um 22:00 Uhr in der Schlosskirche im Schloss Mansfeld. Anschließend sind Sie herzlich eingeladen zu einem heißen Getränk und einem kleinen Plausch im Blauen Saal.

Plakat zum downloaden und ausdrucken.

Sanierung Landsknecht-Relief auf Schloss Mansfeld16. Juli 2017

LandsknechtsreliefAls im Jahr 1953 die Staatsorgane Schloss Mansfeld besetzten und das kirchliche Tagungsheim schlossen, hielt ein junger Mann als einer der Letzten hier die Stellung. Alle Anderen waren schon nach Hause geschickt, weil das Schloss schon eine Weile nicht mehr mit Brennmaterial und Lebensmitteln beliefert wurde. Dieser Mann heißt Potraffke.

IMG_20170601_140049Im Jahr 2015 wird Frank Ranneberg zum Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Mansfeld e.V. gewählt. Einige Zeit später trifft er einen Freund aus der Studienzeit und als der hört, dass sein Freund Frank jetzt auf Schloss Mansfeld aktiv ist, erzählt er von seinem Vater und dessen Zeit auf Mansfeld. Herr Potraffke jr. ist im Stiftungsrat der Falkenreck-Stiftung, die sich der Erhaltung von Kulturgut verschrieben hat. Und diese Stiftung fördert jetzt die Sanierung des Landsknechtsreliefs am Schloss. Das Relief ist ein besonders wertvolles Stück Kunst, weil es zu den frühesten Werken der mitteldeutschen Renaissance gezählt wird. Die fast 500 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, besonders die letzten hundert haben dem Sandstein durch Umweltbelastungen sehr geschadet. Gewissenmaßen ist das auch ein glücklicher Umstand, denn so war die Fotografie schon erfunden und es existiert eine Fotografie aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, auf der noch viele Details zu erkennen sind. Und so kann sich das Amt für Denkmalpflege dazu entschließen das Kunstwerk, anhand dieser Fotografie, weitgehend wieder herzustellen.

IMG_20170601_122337Der Steinrestaurator Arne Kästner aus Halle hat sich sehr fachkundig daran gemacht und zuerst die Schäden an dem steinernen Bild beseitigt und danach die verwitterten Stellen ergänzt.

In den nächsten Wochen (Juli – August 2017) werden die Arbeiten beendet sein und dann ist wieder ein kleines Stück des Schlosses schöner geworden. Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich sehr herzlich bei der Falkenreck-Stiftung, welche durch Ihre großzügige Unterstützung diese Sanierung möglich gemacht hat!

Einen Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung über die Sanierung des Reliefs finden Sie HIER.

Jugendbauhütte Stade saniert Mauern auf Schloss Mansfeld1. Juli 2017

Ruine im SchlossgeländeIn dieser Woche haben erneut FSJler der Jugendbauhütte Stade auf Schloss Mansfeld gearbeitet. … weiter lesen

Auch du möchtest deine Fähigkeiten bei der Erhaltung von Schloss Mansfeld unter Beweis stellen? Dann ist unsere Bauwoche im August vielleicht etwas für dich. … mehr Infos

Schloss-Café Wächterstube1. Juli 2017

Schloss Mansfeld FlaggeIm Gewölbe der historischen Wächterstuben am Inneren Festungsgraben finden Sie unser Schlosscafé und eine Ausstellung. Erfahren Sie kleine Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Mansfelder Schlosses oder genießen Sie einfach eine duftende Tasse Kaffee und ein frisches Stück Kuchen. An sonnigen Tagen ist das sogar auf der Terrasse im Schlosshof unter alten Parkbäumen möglich.

Mehr Infos und die Öffnungszeiten finden Sie HIER.

Tipp: Sie sehen bereits aus der Ferne ob das Schlosscafé Wächterstube gerade geöffnet ist, sobald die rot-weiße Flagge über der Talbastion weht ist das der Fall.

Schloss Mansfeld | Flagge

Auf den Spuren der Mansfelder Grafen in Luxemburg14. Juli 2016

Nur knapp 40 Jahre hat das 1563 erbaute Renaissance-Schloss “La Fontaine” existiert. Aber der Name seines Erbauers, Graf Peter Ernst von Mansfeld, bleibt mit Clausen verbunden. …weiterlesen im Luxemburger Tageblatt.

Projekt “Luther war hier”3. April 2016

Schloss Mansfeld | Luther war hier

„Luther war hier“ – so heißt das Tourismus-Projekt, das mehr als 60 Luther-Orte in Sachsen-Anhalt in den Blickpunkt rückt. Orte, an denen sich Luther aufgehalten hat oder aufgehalten haben soll, sowie Orte, mit denen Luther-Legenden verbunden sind. Mansfeld gehört natürlich ganz klar zur ersten Kategorie: Luther ist hier aufgewachsen…Zeitungsartikel weiter lesen

 

Zum Projekt Luther war hier

 

Denkmalpreis des Landes Sachsen-Anhalt 20159. November 2015

Laudatio für den Förderverein Schloss Mansfeld e.V. (Auszüge)

“[…] schließlich kam die Familie von der Recke und baute ihr neogotisches Schloss mit Landschaftspark, in den die Schloss- und Festungsrui­nen malerisch eingebettet waren. Die Bodenreform zerstörte auch hier den Kreislauf von Erträgen aus Bodenbesitz und Instandhaltung des herrschaftlichen Anwesens.

Irgendwo zwischen vermeintlichem Recht und stillschweigender, argwöhnischer Duldung besaß ab 1947 die evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen das Schloss und be­trieb ein sogenanntes Rüstzeitheim. Schloss Mansfeld ist bis heute im kollektiven protes­tantischen Gedächtnis Mitteldeutschlands ein wichtiger Ort.

Die Wende und die Jahre danach erzeugten erhebliche Kollateralschäden in der Region. Das hätte beinahe auch das Schicksal von Schloss Mansfeld besiegelt. Doch abermals passierte 1996 ein kleines Wunder: in Sorge um den Fortbestand dieser renommierten christlichen Bildungs- und Freizeitstätte übernahm ein 1996 gegründeter Freundeskreis nicht nur den Betrieb, sondern auch die Immobilie. Rainer Saurbier, Siegfried Ballschuh, Axel Bode, Wolfram Friedrich waren die Akteure der ersten Jahre, zum Teil sind sie es noch heute.

So viel Festung, so viel Schlossruine, so viel Verantwortung und so wenig Geld. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Sie leisten mussten und bisher geleistet haben. Dabei durfte der Betrieb der Bildungs- und Freizeitstätte ja nicht völlig zum Erliegen kommen, da sie die Einkünfte erbringt.

Doch dank der Tätigkeit Siegfried Ballschuhs und seines Planungsbüros begannen ab 1997 Instandsetzungsmaßnahmen. Die Schlosskirche und deren Sakristei wurden neu ge­deckt. 2000 wurden bei der Sanierung des sog. Bornstedtschen Palais Zimmer für die Hausgäste geschaffen. 2003 begannen umfangreiche Baumaßnahmen im Haupthaus, dem Schloss Vorderort: Gästezimmer wurden modernisiert, Küche und Keller umgebaut, der Wintergarten für die Nutzung als Trauzimmer des Mansfelder Standesamtes renoviert, der Schwammbefall der Bibliothek behoben.

Alle diese Maßnahmen erscheinen in der Rückschau als überschaubar, denn richtig kata­strophal wurde es um 2008. Die Bastion „Mine“, letzter integral erhaltener Teil der Festung, drohte einzustürzen. Und damit war die ganze Anlage real wie im übertragenen Sinne vom Absturz bedroht. Das Land Sachsen-Anhalt hat sich in der Folge stärker engagiert, auch andere Förderer erhörten die Alarmmeldungen aus Mansfeld.

Ab 2010 konnte die ebenfalls akut vom Einsturz bedrohte Ruine von Schloss Mittelort ge­sichert werden. Gleichzeitig begannen die Arbeiten im Bereich der sog. Wächterstube seit­lich des Torhauses, wobei durch die Entfernung späterer Einbauten eine eindrucksvolle mittelalterliche Säulenhalle wieder gewonnen wurde. Sie ist heute als Cafe und Ausstel­lungsraum genutzt.

Seit 2010 wird die Schlosskirche grundhaft instandgesetzt. Hier engagiert sich sogar der Bund aus seinem Programm zur Instandsetzung national bedeutender Denkmale. Stati­sche Schäden wurden mit einem Ringanker behoben, das Mauerwerk und der Strebepfei­ler repariert. Die Restaurierung des Inneren steht unmittelbar bevor und soll 2016 vollen­det werden.

Des weiteren sind Arbeiten an der Eskarpenmauer sowie am Landschaftspark geplant. Schritt für Schritt geht es weiter. Die Herausforderungen werden nicht aufhören. […]

Herrn Ballschuh, Herrn Saurbier und den vielen Unverzagten des Vereins sind wir zu großem Dank verpflichtet. Sie haben Berge gesichert und Berge versetzt. Sie haben dies nur für die gute Sache getan – für achtsamen und verantwortungsvollen Denkmalerhalt und für das Fortbestehen christlicher Jugendarbeit.

Die Erfolge sind zäh errungen. Das ist schon auch gelebter Protestantismus – durchhal­ten, die Verzagung durch Arbeit ignorieren, Bauen und Bibelarbeit, Langmut und Lagerfeu­er. Sie haben sich Ihren Denkmalpreis wahrhaftig verdient!

Dr. Ulrike Wendland
Landeskonservatorin und Stellvertreterin des Direktors
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

 

Die komplette Laudatio lesen Sie hier.

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