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Heiligabend | Gottesdienst zur Christnacht17. September 2017

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Gottesdienst zur Christnacht an Heiligabend (24.12.2017) um 22:00 Uhr in der Schlosskirche im Schloss Mansfeld. Anschließend sind Sie herzlich eingeladen zu einem heißen Getränk und einem kleinen Plausch im Blauen Saal.

Plakat zum downloaden und ausdrucken.

Tag des offenen Denkmals am Sonntag den 10.09.201710. August 2017

Rund 7.500 Denkmale öffnen ihre Türen. Am 10. September ist bundesweit Tag des offenen Denkmals

Am 10. September öffnen in ganz Deutschland rund 7.500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto “Macht und Pracht”. Das Motto bezieht sich auf Denkmale, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden: prächtige Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser mit aufwendigem Bauschmuck oder große historische Fabrikhallen. Es öffnen aber auch Denkmale ihre Türen, an denen sich Machtmissbrauch erklären lässt und solche, die an die Armut und Ohnmacht ihrer Zeit und Bewohner erinnern.

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© Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Das aktuelle bundesweite Programm ist ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht eine kostenfreie App.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals in Deutschland.

Der große Erfolg des Tags des offenen Denkmals wird getragen vom partnerschaftlichen Miteinander der lokalen und regionalen Veranstalter wie Vereinen und Ehrenamtlichen, Kirchengemeinden, Denkmalbesitzern, Denkmalnutzern und Denkmalbehörden.

Der Tag des offenen Denkmals ist eine eingetragene Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Song- & Slam Festival | Schloss Mansfeld 201717. Juli 2017

Das 2. Mansfelder Song & Slam Festival findet auf Schloss Mansfeld mit vielen Höhepunkten vom 18.08.2017 bis zum 20.08.2017 statt.

Mit Renft, Lift und Keimzeit werden neben aufstrebenden Slamern auch wieder bekannte Künstler auftreten.

Weitere Informationen zum Programm gibts auf www.mansfeld-festival.de oder im Song-Slam Flyer 2017.

Sanierung Landsknecht-Relief auf Schloss Mansfeld16. Juli 2017

LandsknechtsreliefAls im Jahr 1953 die Staatsorgane Schloss Mansfeld besetzten und das kirchliche Tagungsheim schlossen, hielt ein junger Mann als einer der Letzten hier die Stellung. Alle Anderen waren schon nach Hause geschickt, weil das Schloss schon eine Weile nicht mehr mit Brennmaterial und Lebensmitteln beliefert wurde. Dieser Mann heißt Potraffke.

IMG_20170601_140049Im Jahr 2015 wird Frank Ranneberg zum Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Mansfeld e.V. gewählt. Einige Zeit später trifft er einen Freund aus der Studienzeit und als der hört, dass sein Freund Frank jetzt auf Schloss Mansfeld aktiv ist, erzählt er von seinem Vater und dessen Zeit auf Mansfeld. Herr Potraffke jr. ist im Stiftungsrat der Falkenreck-Stiftung, die sich der Erhaltung von Kulturgut verschrieben hat. Und diese Stiftung fördert jetzt die Sanierung des Landsknechtsreliefs am Schloss. Das Relief ist ein besonders wertvolles Stück Kunst, weil es zu den frühesten Werken der mitteldeutschen Renaissance gezählt wird. Die fast 500 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, besonders die letzten hundert haben dem Sandstein durch Umweltbelastungen sehr geschadet. Gewissenmaßen ist das auch ein glücklicher Umstand, denn so war die Fotografie schon erfunden und es existiert eine Fotografie aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, auf der noch viele Details zu erkennen sind. Und so kann sich das Amt für Denkmalpflege dazu entschließen das Kunstwerk, anhand dieser Fotografie, weitgehend wieder herzustellen.

IMG_20170601_122337Der Steinrestaurator Arne Kästner aus Halle hat sich sehr fachkundig daran gemacht und zuerst die Schäden an dem steinernen Bild beseitigt und danach die verwitterten Stellen ergänzt.

In den nächsten Wochen (Juli – August 2017) werden die Arbeiten beendet sein und dann ist wieder ein kleines Stück des Schlosses schöner geworden. Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich sehr herzlich bei der Falkenreck-Stiftung, welche durch Ihre großzügige Unterstützung diese Sanierung möglich gemacht hat!

Einen Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung über die Sanierung des Reliefs finden Sie HIER.

Bauwoche auf Schloss Mansfeld | 13.-18. August 20172. Juli 2017

Die Bauwoche auf Schloss Mansfeld hat 2017 ihr 30jähriges Jubiläum – 1987 fand die erste Bauwoche statt. Wie seit 30 Jahren üblich arbeiten wir gemeinsam im Haus und Gelände von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, verbringen die Abende zusammen und machen gemeinsam einen Ausflug – das Ziel legen wir gemeinsam fest. Das heimliche Motto dieser Tage ist “Ora et labora” | “Bete und Arbeite”. Darum gestalten wir unseren Tagesablauf mit Andachten und reden auch mal über uns und unser Leben im Glauben.

Auch du möchtest dich mit deinen Fähigkeiten einbringen? Dann melde dich gleich an … zur Anmeldung

Jugendbauhütte Stade saniert Mauern auf Schloss Mansfeld1. Juli 2017

Ruine im SchlossgeländeIn dieser Woche haben erneut FSJler der Jugendbauhütte Stade auf Schloss Mansfeld gearbeitet. … weiter lesen

Auch du möchtest deine Fähigkeiten bei der Erhaltung von Schloss Mansfeld unter Beweis stellen? Dann ist unsere Bauwoche im August vielleicht etwas für dich. … mehr Infos

Schloss-Café Wächterstube1. Mai 2017

Schloss Mansfeld FlaggeIm Gewölbe der historischen Wächterstuben am Inneren Festungsgraben finden Sie unser Schlosscafé und eine Ausstellung. Erfahren Sie kleine Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Mansfelder Schlosses oder genießen Sie einfach eine duftende Tasse Kaffee und ein frisches Stück Kuchen. An sonnigen Tagen ist das sogar auf der Terrasse im Schlosshof unter alten Parkbäumen möglich.

Mehr Infos und die Öffnungszeiten finden Sie HIER.

Tipp: Sie sehen bereits aus der Ferne ob das Schlosscafé Wächterstube gerade geöffnet ist, sobald die rot-weiße Flagge über der Talbastion weht ist das der Fall.

Schloss Mansfeld | Flagge

Auf den Spuren der Mansfelder Grafen in Luxemburg14. Juli 2016

Nur knapp 40 Jahre hat das 1563 erbaute Renaissance-Schloss “La Fontaine” existiert. Aber der Name seines Erbauers, Graf Peter Ernst von Mansfeld, bleibt mit Clausen verbunden. …weiterlesen im Luxemburger Tageblatt.

Projekt “Luther war hier”3. April 2016

Schloss Mansfeld | Luther war hier

„Luther war hier“ – so heißt das Tourismus-Projekt, das mehr als 60 Luther-Orte in Sachsen-Anhalt in den Blickpunkt rückt. Orte, an denen sich Luther aufgehalten hat oder aufgehalten haben soll, sowie Orte, mit denen Luther-Legenden verbunden sind. Mansfeld gehört natürlich ganz klar zur ersten Kategorie: Luther ist hier aufgewachsen…Zeitungsartikel weiter lesen

 

Zum Projekt Luther war hier

 

Denkmalpreis des Landes Sachsen-Anhalt 20159. November 2015

Laudatio für den Förderverein Schloss Mansfeld e.V. (Auszüge)

“[…] schließlich kam die Familie von der Recke und baute ihr neogotisches Schloss mit Landschaftspark, in den die Schloss- und Festungsrui­nen malerisch eingebettet waren. Die Bodenreform zerstörte auch hier den Kreislauf von Erträgen aus Bodenbesitz und Instandhaltung des herrschaftlichen Anwesens.

Irgendwo zwischen vermeintlichem Recht und stillschweigender, argwöhnischer Duldung besaß ab 1947 die evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen das Schloss und be­trieb ein sogenanntes Rüstzeitheim. Schloss Mansfeld ist bis heute im kollektiven protes­tantischen Gedächtnis Mitteldeutschlands ein wichtiger Ort.

Die Wende und die Jahre danach erzeugten erhebliche Kollateralschäden in der Region. Das hätte beinahe auch das Schicksal von Schloss Mansfeld besiegelt. Doch abermals passierte 1996 ein kleines Wunder: in Sorge um den Fortbestand dieser renommierten christlichen Bildungs- und Freizeitstätte übernahm ein 1996 gegründeter Freundeskreis nicht nur den Betrieb, sondern auch die Immobilie. Rainer Saurbier, Siegfried Ballschuh, Axel Bode, Wolfram Friedrich waren die Akteure der ersten Jahre, zum Teil sind sie es noch heute.

So viel Festung, so viel Schlossruine, so viel Verantwortung und so wenig Geld. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Sie leisten mussten und bisher geleistet haben. Dabei durfte der Betrieb der Bildungs- und Freizeitstätte ja nicht völlig zum Erliegen kommen, da sie die Einkünfte erbringt.

Doch dank der Tätigkeit Siegfried Ballschuhs und seines Planungsbüros begannen ab 1997 Instandsetzungsmaßnahmen. Die Schlosskirche und deren Sakristei wurden neu ge­deckt. 2000 wurden bei der Sanierung des sog. Bornstedtschen Palais Zimmer für die Hausgäste geschaffen. 2003 begannen umfangreiche Baumaßnahmen im Haupthaus, dem Schloss Vorderort: Gästezimmer wurden modernisiert, Küche und Keller umgebaut, der Wintergarten für die Nutzung als Trauzimmer des Mansfelder Standesamtes renoviert, der Schwammbefall der Bibliothek behoben.

Alle diese Maßnahmen erscheinen in der Rückschau als überschaubar, denn richtig kata­strophal wurde es um 2008. Die Bastion „Mine“, letzter integral erhaltener Teil der Festung, drohte einzustürzen. Und damit war die ganze Anlage real wie im übertragenen Sinne vom Absturz bedroht. Das Land Sachsen-Anhalt hat sich in der Folge stärker engagiert, auch andere Förderer erhörten die Alarmmeldungen aus Mansfeld.

Ab 2010 konnte die ebenfalls akut vom Einsturz bedrohte Ruine von Schloss Mittelort ge­sichert werden. Gleichzeitig begannen die Arbeiten im Bereich der sog. Wächterstube seit­lich des Torhauses, wobei durch die Entfernung späterer Einbauten eine eindrucksvolle mittelalterliche Säulenhalle wieder gewonnen wurde. Sie ist heute als Cafe und Ausstel­lungsraum genutzt.

Seit 2010 wird die Schlosskirche grundhaft instandgesetzt. Hier engagiert sich sogar der Bund aus seinem Programm zur Instandsetzung national bedeutender Denkmale. Stati­sche Schäden wurden mit einem Ringanker behoben, das Mauerwerk und der Strebepfei­ler repariert. Die Restaurierung des Inneren steht unmittelbar bevor und soll 2016 vollen­det werden.

Des weiteren sind Arbeiten an der Eskarpenmauer sowie am Landschaftspark geplant. Schritt für Schritt geht es weiter. Die Herausforderungen werden nicht aufhören. […]

Herrn Ballschuh, Herrn Saurbier und den vielen Unverzagten des Vereins sind wir zu großem Dank verpflichtet. Sie haben Berge gesichert und Berge versetzt. Sie haben dies nur für die gute Sache getan – für achtsamen und verantwortungsvollen Denkmalerhalt und für das Fortbestehen christlicher Jugendarbeit.

Die Erfolge sind zäh errungen. Das ist schon auch gelebter Protestantismus – durchhal­ten, die Verzagung durch Arbeit ignorieren, Bauen und Bibelarbeit, Langmut und Lagerfeu­er. Sie haben sich Ihren Denkmalpreis wahrhaftig verdient!

Dr. Ulrike Wendland
Landeskonservatorin und Stellvertreterin des Direktors
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

 

Die komplette Laudatio lesen Sie hier.

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